
Locus Robotics hat die erfolgreiche Einführung seiner Lösung im Logistikzentrum des Third-Party-Logistikdienstleisters ITG nahe des Münchener Flughafens bekanntgegeben. ITG betreibt dort als 3PL-Partner einer globalen Premium-Fashionmarke eine B2B-Fulfillment-Umgebung für Schuhe, die durch schmale Gänge, hohe Lagerdichte und eine stark schwankende saisonale Nachfrage geprägt ist. Die Zusammenarbeit geht dabei über eine klassische Implementierung hinaus und markiert einen besonderen Entwicklungsschritt: Statt Kommissionierung und Nachschub als getrennte Prozesse zu betrachten, werden beide Abläufe direkt miteinander verzahnt. Dadurch wird die Platzierung von Beständen gezielt gesteuert, Wegezeiten werden reduziert und der Durchsatz in der hochverdichteten Mezzaninstruktur gesteigert. Während in klassischen Lagern die Steuerung von Einlagerung und Kommissionierung getrennt abläuft, werden am Standort Schwaig beide Prozesse in Echtzeit über die LocusOne-Plattform dirigiert. Die autonomen mobilen Roboter von Locus Robotics unterstützen Mitarbeitende hier sowohl bei der Kommissionierung als auch beim Nachschub. Gleichzeitig analysiert die Plattform zur Flottenorchestrierung operative Daten in Echtzeit, priorisiert Nachschubprozesse, passt die Lagerplatzstrategie an und verteilt die Arbeitslast im gesamten Lagerbereich. Durch die intelligente Steuerung werden Laufwege reduziert und sowohl die Produktivität als auch der Gesamtdurchsatz erhöht – selbst in einer Umgebung mit schmalen Gängen und hoher Lagerdichte. Es entsteht ein eng verzahnter Prozess mit kontinuierlicher Leistungsoptimierung. Die Lösung von Locus wird im Rahmen eines Robots-as-a-Service (RaaS)-Modells bereitgestellt. Auch nach der Implementierung wird die systemische Leistung durch die kontinuierliche Datenauswertung in LocusOne und darauf aufbauende Anpassungen weiter gesteigert.


















